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Siegerland und Bundesweit

Wetterdatenquelle: https://wetterlabs.de/wetter_siegen/5_tage/

Wetter Siegerland und Nachbargebiete aktuell

Weather Data Source: wetter in Siegen

Wetterbericht vom: 15.03.2026 10:17 Uhr

In der Nacht und am Morgen ist es bedeckt mit einzelnen Aufhellungen. Zum Nachmittag lockern die Wolken aber auf. Die Wolken verdecken ganztags die Sonne. Es werden Temperaturen mit einem Tageshöchstwert bis zu 8 °C erwartet. Am Sonntag weht eine leichte Brise (7 bis 12 km/h). Der Wind kommt nachts sowie nachmittags aus Westen und morgens aus Nord-West. Die Wettervorhersage in Siegen für Sonntag ist sehr stabil und es wird eine hohe Treffsicherheit angenommen.

Quelle: meteoblue.com


Wetter in Gosenbach vom: 15.03.2026 10:17 Uhr

Blick in Richtung Südwest auf die Höhen des Giebelwaldes.
Locator: JO30XU - Höhe: 364m üNHN
Temperatur: 2,9°C | Luftdruck: 1015,92 mbar | rel. Luftfeuchte: 92% | abs. Luftfeuchte: 5,44 g/m3
Foto: DO1EME

Wetter Deutschland aktuell

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Wetterbericht vom: 15.03.2026 10:17 Uhr

Die eingeflossene Meeresluft polaren Ursprungs gerät unter leichtem Hochdruckeinfluss. In der Nacht zum Montag greift ein neues Frontensystem auf Deutschland über.

SCHNEE/GLÄTTE: An Alpen kaum noch Schnee. Dort und im Mittelgebirgsraum Glätte. Nach Osten durch geringe Neuschneemengen, nach Westen durch gefrierende Nässe. Im Laufe der Nacht zum Montag in den westlichen Mittelgebirgen aufkommender Niederschlag. Vor allem in höheren Lagen wenige Zentimeter Neuschnee.

FROST: Heute früh und am Vormittag im Mittelgebirgsraum leichter Frost bis -2 Grad. Auch im Westen und Nordwesten bei längerem Aufklaren vereinzelt leichter Frost. In der Nacht zum Montag im Osten und Südosten örtlich Frost um -1 Grad.

NEBEL: Heute früh vornehmlich im Nordwesten einige Nebelfelder, örtlich Sichtweiten unter 150 m nicht ausgeschlossen.

WIND: In der Nacht zum Montag an und auf der Nordsee, im äußersten Westen sowie im westlichen und zentralen Bergland auffrischender Süd- bis Südwestwind. Dabei steife, exponiert stürmische Böen 7 bis 8 Bft (55 bis 70 km/h). Auf dem Brocken (schwere) Sturmböen 9 bis 10 Bft (75 bis 95 km/h).

Aussichten: Bis in den Vormittagsstunden an den Alpen noch Schnee. Sonst gebietsweise leichter Frost und im Bergland Glätte. Tagsüber nachlassende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Heute in der Südosthälfte stark bewölkt, gebietsweise noch etwas Regen, in den Alpen und höheren Lagen der Mittelgebirge anfangs Schnee, nachlassend. Sonst wechselnd bewölkt oder heiter und trocken. Höchstwerte 6 bis 12 Grad. Meist schwacher Wind aus West bis Süd. Im Nordwesten zunehmender Süd- bis Südwestwind. In der Nacht zum Montag von Nordwesten her Regen, bis zur Mitte ausbreitend. In höheren Lagen der Mittelgebirge Schnee. Auch im äußersten Südosten etwas Regen. Dazwischen gebietsweise gering bewölkt und trocken. Abkühlung auf 5 bis 0 Grad, bei aufgelockerter Bewölkung leichter Frost bis -2 Grad. Allgemein zunehmender, im Bergland sowie an der Nordsee in Böen steifer bis stürmischer Süd- bis Südwestwind. Am Montag im Osten und Süden anfangs gebietsweise trocken. Sonst wolkig bis stark bewölkt und wiederholt Schauer und einzelne Graupelgewitter, im Bergland teils Schnee. Tageshöchstwerte 7 bis 12 Grad. Vorübergehend mäßiger Westwind, gebietsweise steife Böen. In der Nacht zum Dienstag abseits der Alpen meist rasch nachlassende Niederschläge und gebietsweise Wolkenauflösung. Örtlich Nebel. Tiefstwerte im Nordwesten um 3 Grad, sonst 1 bis -3 Grad. Nachlassender Wind. Am Dienstag im Westen und Nordwesten wolkig und gebietsweise leichter Regen. Sonst anfangs wolkig oder neblig-trüb, im Verlauf heiter. Im Südosten zeitweise Schauer. Höchsttemperatur 8 bis 14 Grad. Schwacher Wind aus Süd, im Süden aus Ost. In der Nacht zum Mittwoch im Nordwesten teils wolkig, sonst überwiegend klar, im Nordwesten und Südosten örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Norden und Westen 6 bis 0 Grad, sonst 1 bis -4 Grad, an den Alpen bis -6 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe. Am Mittwoch im Südosten anfangs neblig, später wolkig bei 9 bis 15 Grad. Nach Norden und Westen hin viel Sonnenschein bei 12 bis 17 Grad. Trocken. Im Süden teils starker Ostwind, im Bergland stürmische Böen. Sonst schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind. In der Nacht zum Donnerstag im Süden teils wolkig, sonst gering bewölkt oder klar. Im Nordwesten 6 bis 2, sonst 3 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.

Quelle: dwd.de

Bft = Beaufort(skala) - Ausspr.: Bufor

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Meteorologie FAQ    A-Z


  • Gewitter bilden sich, wenn starke Sonneneinstrahlung Wasser verdunsten lässt und eine große Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt: Eine Gewitterwolke entsteht. Durch den Auftrieb der warmen Luft werden die Wassertröpfchen in der Wolke weit nach oben gewirbelt. Die Tropfen reiben aneinander und laden sich dadurch elektrisch auf. Vermutlich sammelt sich die positive Ladung im oberen Teil der Wolke, die negative Ladung im unteren Teil. So baut sich eine immer größere Spannung auf (100 Millionen Volt), die sich schließlich in einem Blitz entlädt. Dabei fließt elektrischer Strom (mehrere 100.000 Ampere). Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitz mit einem gewaltigen Knall aus, ähnlich einer Explosion. Dieses laute Krachen bezeichnen wir als Donner.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Feuchtigkeit.
  • Messmethoden: Das Blitzortungssystem besteht aus einem Sensoren-Netzwerk, welches die elektromagnetische Strahlung misst, die Blitze aussenden. Aus diesen Daten werden der exakte Entladungsort und die Stärke, Polarität und weitere Parameter von Blitzen berechnet. Das Ergebnis sind detaillierte und präzise Blitzdaten.
  • Quelle: pixabay.com


    Donner Audiodatei

  • Mit Luftdruck wird der von der Masse der Luft unter der Wirkung der Erdanziehung ausgeübte Druck bezeichnet. Er ist definiert als das Gewicht der Luftsäule pro Flächeneinheit vom Erdboden bis zur äußeren Grenze der Atmosphäre.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Höhe.
  • Messmethoden: Dosenbarometer (am gebräuchlichsten), Flüssigkeitsbarometer und elektronische Sensoren.
  • Angaben in Hektopascal (hPa) - 1 hPa = 1 mbar | Der mittlere Luftdruck beträgt in Meereshöhe 1013,25 hPa.
  • Tiefdruck bis 1013 hPa | Hochdruck > 1013 hPa.
  • Gesundheit: Wetterfühlige Menschen leiden bei Tiefdruck u.a. unter Herz-Kreislaufbeschwerden, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit u.s.w.
  • Eine Isobar ist eine Linie auf einer Wetterkarte, die Orte mit gleichem Luftdruck verbindet. Sie hilft, Hoch- und Tiefdruckgebiete zu identifizieren und das Wettergeschehen zu verstehen. Isobaren werden in meteorologischen Wetterkarten verwendet, um den Luftdruckverlauf darzustellen.
  • Isobarenkarte - Die schwarzen Linien kennzeichnen Gebiete mit gleichem Luftdruck.
    Quelle: weltderphysik.de
  • Die Luftfeuchtigkeit oder Luftfeuchte ist der Masseanteil des gasförmigen Wasserdampfs in Luft. In der Luft schwebendes flüssiges Wasser (Regen, Nebel, Schnee) werden der Luftfeuchtigkeit nicht zugerechnet. In Abhängigkeit von Temperatur und Druck kann ein gegebenes Luftvolumen nur eine gewisse Höchstmenge Wasserdampf enthalten. Die relative Luftfeuchtigkeit (rF) beträgt dann 100 %.
    Die absolute Luftfeuchte (pw) ist die tatsächliche Menge Wasser im Luftvolumen.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur.
  • Messmethoden: Absorptionshygrometer (am gebräuchlichsten), Sensoren, u.v.a.
  • Angaben in Prozent (%) für relative Luftfeuchte rF.
  • Angaben in Gramm pro Kubikmeter (g/m3) für absolute Luftfeuchte pw.
  • Temperatur der bodennahen Atmosphäre. Gemessen wird freistehend im Schatten in 2m Höhe.
  • Messmethoden: Ausdehnungsthermometer (Alkohol oder Quecksilber). Elektronische Messfühler (Thermoelemente).
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Die Luft hat in bodennahen Schichten der Atmosphäre folgende Zusammensetzung:
    78,08% Stickstoff (N2)
    20,94% Sauerstoff (O2)
    0,93% Argon (Ar)
    0,04% Kohlenstoffdioxid (CO2)

    Sowie:
    Wasserdampf, dessen Gehalt in der Atmosphäre zeitlich sowie regional schwankt und im Mittel 0,4 % beträgt,
    Staubpartikel,
    Aerosole (kleine, in der Luft schwebende feste und flüssige Partikel),
    Schwefel- und Stickstoffverbindungen,
    flüchtige organische Verbindungen (VOC),
    Ozon (Sekundärprodukt, regionale und zeitliche Unterschiede),
    in der Atmosphäre erzeugte Radikale.
  • Beeinflussung durch: Höhe, natürlicher und zivilisationsbedingter Klimawandel.
  • Nebel besteht aus kondensiertem Wasserdampf in der bodennahen Luftschicht. Die dabei in der Luft schwebenden, gewöhnlich mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen verringern die Sichtweite in Bodennähe.
  • Nebel kann sich bei Abkühlung unter den Taupunkt, bei Zunahme des Wasserdampfes durch Verdunstung und /oder Mischung von feuchtwarmer mit kalter Luft bilden. Auch eine Kombination dieser Prozesse ist möglich.
  • Die Bezeichnung Nebel wird gewöhnlich dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung (100%) liegt.
  • Unter dem Begriff "Niederschlag" versteht man in der Meteorologie die Ausscheidung von Wasser aus der Atmosphäre im flüssigen und/oder festen Aggregatzustand, die man am Erdboden messen oder beobachten kann.
  • Messmethoden: Niederschlagsmesser (Ombrometer). Dabei wird eine Niederschlagsmenge über einen definierten Zeitraum erfasst.
  • Angaben in Millimeter (mm) meteorologisch korrekt oder Liter pro Quadratmeter (L/m2) landläufig. 1 mm = 1 L/m2.
  • Als Taupunkt bezeichnet man die Temperatur von feuchter Luft, die unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann.
  • Messmethoden: Taupunktspiegelhygrometer
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Unter Windgeschwindigkeit ist die horizontale Verlagerungsgeschwindigkeit der Luftteilchen zu verstehen. Da die Windgeschwindigkeit sowie die Windrichtung von der Beschaffenheit der Bodenoberfläche beeinflusst werden kann, wird sie gewöhnlich in 10 m Höhe über dem Boden gemessen und berechnet.
  • Beeinflussung durch: Umgebung.
  • Messmethoden: Anemometer (am gebräuchlichsten).
  • Angaben in Kilometer pro Stunde (km/h), nautische Knoten (kn) [1 kn = 1,852 km/h] , Meter pro Sekunde (m/s) [1 m/s = 3,6 km/h].
  • Als Windstärke bezeichnet man den anhand der Auswirkungen des Windes auf die Wasseroberfläche oder auf Objekte an Land geschätzten Stärkewert. In der international vereinbarten 13-teiligen Beaufort-Skala sind jedem Stärkewert Windgeschwindigkeitsbereiche zugeordnet.