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Siegerland und Bundesweit

Wetterdatenquelle: https://wetterlabs.de/wetter_siegen/5_tage/

Wetter Siegerland und Nachbargebiete aktuell

Weather Data Source: wetter in Siegen

Wetterbericht vom: 19.04.2026 09:53 Uhr

In der Nacht und zum Nachmittag ist das Wetter wechselhaft klar mit gelegentlichen Schauern. Zu Tagesbeginn ist es bedeckt mit einzelnen Aufhellungen. Die Wolken verdecken ganztags die Sonne. Es gibt eine nur geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit um die 30%. Die Temperaturen erreichen Tageshöchstwerte um 13 °C. Am Sonntag weht eine schwache Brise (12 bis 20 km/h). Zeitweise treten Böen mit bis zu 38 km/h auf. Der Wind kommt aus Nord-West. Die Wettervorhersage in Siegen für Sonntag ist stabil und sollte zutreffen.

Quelle: meteoblue.com


Wetter in Gosenbach vom: 19.04.2026 09:54 Uhr

Blick in Richtung Südwest auf die Höhen des Giebelwaldes.
Locator: JO30XU - Höhe: 364m üNHN
Temperatur: 6,9°C | Luftdruck: 1021,25 mbar | rel. Luftfeuchte: 93% | abs. Luftfeuchte: 7,16 g/m3
Foto: DO1EME

Wetter Deutschland aktuell

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Wetterbericht vom: 19.04.2026 09:53 Uhr

Eine Kaltfront überquert Deutschland südostwärts. Dabei wird die zuvor wetterwirksame feucht-warme und zu Gewittern neigende Luft von erwärmter Meereskaltluft verdrängt.

GEWITTER/STARKREGEN: Heute von der Mitte bis in den Osten verlagernder, teils gewittriger Regen. Dabei stellenweise Regenmengen zwischen 20 und 30 l/qm in wenigen Stunden. Ansonsten im Süden und Osten zunächst nur einzelne Gewitter mit Windböen (Bft 7) und lokalem Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit. Am Nachmittag vornehmlich entlang und südlich der Donau sowie vom Erzgebirge bis zur Niederlausitz häufiger, teils kräftige Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm, Sturmböen (Bft 8-9) und kleinem Hagel. Lokale Unwetter aufgrund von heftigem Starkregen bis 30 l/qm und Hagel um 2 cm gering wahrscheinlich. Auch im Nordwesten und Westen am Nachmittag vereinzelte kurze Gewitter mit Windböen (Bft 7). In der Nacht zum Montag rasch süd- und ostwärts abziehende bzw. abklingende Gewitter.

DAUERREGEN: Ab dem Nachmittag bis in die Nacht zum Montag hinein im Osten und im Nordosten Übergang zu länger anhaltendem Regen. Dabei gebietsweise Mengen von 20-40 l/qm in 9 bis 12 Stunden, stellenweise auch unwetterartige Mengen zwischen 40 und 60 l/qm, lokal darüber.

WIND/STURM: Heute im Süden und Osten sowie in der Mitte im Tagesverlauf auffrischender, auf West bis Nordwest drehender Wind. Dabei auch abseits der Gewitter einzelne steife Böen um 60 km/h (Bft 7). In Hochlagen der Alpen, des Bayerwaldes und des Erzgebirges auch stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) und exponiert Sturmböen um 80 km/h (Bft 9), eingangs der Nacht zum Montag langsam nachlassend. Dafür im Laufe der Nacht zum Montag an der Ostsee auffrischender, auf Nordost drehender Wind mit steifen bis stürmischen Böen zwischen 60 und 70 km/h (Bft 7-8).

Aussichten: Heute vor allem in der Mitte und im Osten, schauerartiger, teils gewittriger Regen. Am Nachmittag im Süden starke Gewitter. Kommende Nacht im Nordosten teils ergiebiger Dauerregen. Heute von der Mitte und den Osten verlagernder teils kräftiger Regen, vereinzelt mit Blitz und Donner. Im Süden am Nachmittag Bildung teils kräftiger Gewitter. Im Westen und Nordwesten im Tagesverlauf erneut Schauer und einzelne Gewitter, bis zum Abend in die Mitte vorankommend. Im Südwesten längere sonnige Abschnitte. Höchstwerte zwischen 10 Grad in Vorpommern und an der Küste und 19 Grad am Oberrhein. Mäßiger und zeitweise böig auffrischender Wind, überwiegend aus nordwestlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag im Osten und Nordosten weiterhin regnerisch, im Nordosten teils ergiebig. Sonst abklingende Schauer und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad. Bei Aufklaren stellenweise Frost in Bodennähe. Am Montag im Südwesten, zwischen Main und Donau und am Nachmittag an den Küsten länger sonnig und trocken. Sonst stark bewölkt und vom Norden und Nordosten südwärts bis in die Mitte verlagernder Regen. Südlich der Donau vereinzelt Schauer, Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchstwerte meist 8 bis 14 Grad, an Oberrhein, Neckar und Donau bis 17 Grad. Mäßiger, teils böiger Wind aus West bis Nord, im Nordosten frischer Nordostwind, an der Ostsee mit stürmischen Böen oder einzelnen Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag im Norden und im Südwesten oft gering bewölkt oder klar, sonst wolkig bis stark bewölkt. In der Mitte und im Osten sowie im Südosten noch etwas Regen, im Verlauf nachlassend. Temperaturrückgang auf 6 bis 0 Grad, vereinzelt auch leichter Frost bis -1 Grad. Gebietsweise Frost in Bodennähe. Am Dienstag in der Südhälfte wolkig bis stark bewölkt und örtlich noch ein wenig Regen. Nördlich der Mittelgebirge meist sonnig und trocken. Höchstwerte zwischen 11 und 18 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. In der Nacht zum Mittwoch verbreitet Aufklaren. Tiefstwerte +6 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe. Am Mittwoch verbreitet sonnig, nur im Osten teils wolkig. Trocken. Höchstwerte 15 bis 20 Grad, an der Küste etwas kühler. Schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Wind, im Nordosten aus Nordwest, im Südwesten aus Nordost. In der Nacht zum Donnerstag im Süden klar, im Norden und Nordwesten teils Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte auf +6 bis -1 Grad, verbreitet Frost in Bodennähe.

Quelle: dwd.de

Bft = Beaufort(skala) - Ausspr.: Bufor

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Meteorologie FAQ    A-Z


  • Gewitter bilden sich, wenn starke Sonneneinstrahlung Wasser verdunsten lässt und eine große Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt: Eine Gewitterwolke entsteht. Durch den Auftrieb der warmen Luft werden die Wassertröpfchen in der Wolke weit nach oben gewirbelt. Die Tropfen reiben aneinander und laden sich dadurch elektrisch auf. Vermutlich sammelt sich die positive Ladung im oberen Teil der Wolke, die negative Ladung im unteren Teil. So baut sich eine immer größere Spannung auf (100 Millionen Volt), die sich schließlich in einem Blitz entlädt. Dabei fließt elektrischer Strom (mehrere 100.000 Ampere). Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitz mit einem gewaltigen Knall aus, ähnlich einer Explosion. Dieses laute Krachen bezeichnen wir als Donner.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Feuchtigkeit.
  • Messmethoden: Das Blitzortungssystem besteht aus einem Sensoren-Netzwerk, welches die elektromagnetische Strahlung misst, die Blitze aussenden. Aus diesen Daten werden der exakte Entladungsort und die Stärke, Polarität und weitere Parameter von Blitzen berechnet. Das Ergebnis sind detaillierte und präzise Blitzdaten.
  • Quelle: pixabay.com


    Donner Audiodatei

  • Mit Luftdruck wird der von der Masse der Luft unter der Wirkung der Erdanziehung ausgeübte Druck bezeichnet. Er ist definiert als das Gewicht der Luftsäule pro Flächeneinheit vom Erdboden bis zur äußeren Grenze der Atmosphäre.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Höhe.
  • Messmethoden: Dosenbarometer (am gebräuchlichsten), Flüssigkeitsbarometer und elektronische Sensoren.
  • Angaben in Hektopascal (hPa) - 1 hPa = 1 mbar | Der mittlere Luftdruck beträgt in Meereshöhe 1013,25 hPa.
  • Tiefdruck bis 1013 hPa | Hochdruck > 1013 hPa.
  • Gesundheit: Wetterfühlige Menschen leiden bei Tiefdruck u.a. unter Herz-Kreislaufbeschwerden, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit u.s.w.
  • Eine Isobar ist eine Linie auf einer Wetterkarte, die Orte mit gleichem Luftdruck verbindet. Sie hilft, Hoch- und Tiefdruckgebiete zu identifizieren und das Wettergeschehen zu verstehen. Isobaren werden in meteorologischen Wetterkarten verwendet, um den Luftdruckverlauf darzustellen.
  • Isobarenkarte - Die schwarzen Linien kennzeichnen Gebiete mit gleichem Luftdruck.
    Quelle: weltderphysik.de
  • Die Luftfeuchtigkeit oder Luftfeuchte ist der Masseanteil des gasförmigen Wasserdampfs in Luft. In der Luft schwebendes flüssiges Wasser (Regen, Nebel, Schnee) werden der Luftfeuchtigkeit nicht zugerechnet. In Abhängigkeit von Temperatur und Druck kann ein gegebenes Luftvolumen nur eine gewisse Höchstmenge Wasserdampf enthalten. Die relative Luftfeuchtigkeit (rF) beträgt dann 100 %.
    Die absolute Luftfeuchte (pw) ist die tatsächliche Menge Wasser im Luftvolumen.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur.
  • Messmethoden: Absorptionshygrometer (am gebräuchlichsten), Sensoren, u.v.a.
  • Angaben in Prozent (%) für relative Luftfeuchte rF.
  • Angaben in Gramm pro Kubikmeter (g/m3) für absolute Luftfeuchte pw.
  • Temperatur der bodennahen Atmosphäre. Gemessen wird freistehend im Schatten in 2m Höhe.
  • Messmethoden: Ausdehnungsthermometer (Alkohol oder Quecksilber). Elektronische Messfühler (Thermoelemente).
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Die Luft hat in bodennahen Schichten der Atmosphäre folgende Zusammensetzung:
    78,08% Stickstoff (N2)
    20,94% Sauerstoff (O2)
    0,93% Argon (Ar)
    0,04% Kohlenstoffdioxid (CO2)

    Sowie:
    Wasserdampf, dessen Gehalt in der Atmosphäre zeitlich sowie regional schwankt und im Mittel 0,4 % beträgt,
    Staubpartikel,
    Aerosole (kleine, in der Luft schwebende feste und flüssige Partikel),
    Schwefel- und Stickstoffverbindungen,
    flüchtige organische Verbindungen (VOC),
    Ozon (Sekundärprodukt, regionale und zeitliche Unterschiede),
    in der Atmosphäre erzeugte Radikale.
  • Beeinflussung durch: Höhe, natürlicher und zivilisationsbedingter Klimawandel.
  • Nebel besteht aus kondensiertem Wasserdampf in der bodennahen Luftschicht. Die dabei in der Luft schwebenden, gewöhnlich mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen verringern die Sichtweite in Bodennähe.
  • Nebel kann sich bei Abkühlung unter den Taupunkt, bei Zunahme des Wasserdampfes durch Verdunstung und /oder Mischung von feuchtwarmer mit kalter Luft bilden. Auch eine Kombination dieser Prozesse ist möglich.
  • Die Bezeichnung Nebel wird gewöhnlich dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung (100%) liegt.
  • Unter dem Begriff "Niederschlag" versteht man in der Meteorologie die Ausscheidung von Wasser aus der Atmosphäre im flüssigen und/oder festen Aggregatzustand, die man am Erdboden messen oder beobachten kann.
  • Messmethoden: Niederschlagsmesser (Ombrometer). Dabei wird eine Niederschlagsmenge über einen definierten Zeitraum erfasst.
  • Angaben in Millimeter (mm) meteorologisch korrekt oder Liter pro Quadratmeter (L/m2) landläufig. 1 mm = 1 L/m2.
  • Als Taupunkt bezeichnet man die Temperatur von feuchter Luft, die unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann.
  • Messmethoden: Taupunktspiegelhygrometer
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Unter Windgeschwindigkeit ist die horizontale Verlagerungsgeschwindigkeit der Luftteilchen zu verstehen. Da die Windgeschwindigkeit sowie die Windrichtung von der Beschaffenheit der Bodenoberfläche beeinflusst werden kann, wird sie gewöhnlich in 10 m Höhe über dem Boden gemessen und berechnet.
  • Beeinflussung durch: Umgebung.
  • Messmethoden: Anemometer (am gebräuchlichsten).
  • Angaben in Kilometer pro Stunde (km/h), nautische Knoten (kn) [1 kn = 1,852 km/h] , Meter pro Sekunde (m/s) [1 m/s = 3,6 km/h].
  • Als Windstärke bezeichnet man den anhand der Auswirkungen des Windes auf die Wasseroberfläche oder auf Objekte an Land geschätzten Stärkewert. In der international vereinbarten 13-teiligen Beaufort-Skala sind jedem Stärkewert Windgeschwindigkeitsbereiche zugeordnet.