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Siegerland und Bundesweit

Wetterdatenquelle: https://wetterlabs.de/wetter_siegen/5_tage/

Wetter Siegerland und Nachbargebiete aktuell

Weather Data Source: wetter in Siegen

Wetterbericht vom: 07.06.2026 09:59 Uhr

In der Nacht zum Sonntag ist das Wetter wechselhaft klar mit gelegentlichen Schauern. Auch tagsüber bleibt es wechselnd bewölkt, aber trocken. Die Wolken verdecken ganztags die Sonne. Die Temperaturen steigen auf einen Tageshöchstwert um 19 °C. In der Nacht zum Sonntag weht eine leichte Brise (7 bis 12 km/h). Tagsüber weht eine schwache Brise (12 bis 20 km/h). Zeitweise treten Böen mit bis zu 33 km/h auf. Der Wind kommt nachts sowie morgens aus Süd-West und nachmittags aus Westen. Die Wettervorhersage in Siegen für Sonntag ist stabil und sollte zutreffen.

Quelle: meteoblue.com


Wetter in Gosenbach vom: 07.06.2026 10:00 Uhr

Blick in Richtung Südwest auf die Höhen des Giebelwaldes.
Locator: JO30XU - Höhe: 364m üNHN
Temperatur: 10,8°C | Luftdruck: 1022,60 mbar | rel. Luftfeuchte: 94% | abs. Luftfeuchte: 9,29 g/m3
Foto: DO1EME

Wetter Deutschland aktuell

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Wetterbericht vom: 07.06.2026 09:59 Uhr

Mit den Ausläufern eines Nordsee-Tiefs gelangt mäßig warme Atlantikluft nach Deutschland, die im Süden unter Zwischenhocheinfluss gerät, während im Norden Tiefdruckeinfluss überwiegt.

GEWITTER: Heute im Norden einzelne kurze Gewitter, meist mit Böen bis 60 km/h (Bft 7). Vereinzelte stärkere Entwicklungen mit stürmischen Böen um 65 km/h (Bft 8) und kleinem Hagel nicht ganz ausgeschlossen. Gegen Abend nachlassende Aktivität.

WIND: Heute von der Nordsee bis Schleswig-Holstein und nach Fehmarn lebhafter Südwest- bis Westwind mit Böen um 55 km/h (7 Bft), vereinzelt stürmischen Böen um 70 km/h (8 Bft), ab Sonntagabend nachlassend. Im Binnenland von der Küste nach Süden bis zum Harz ausgreifend einzelne steife Böen bis 60 km/h (Bft 7) bei Schauern möglich. Auf dem Brocken einzelne Sturmböen bis 80 km/h, Bft 9 aus West gering wahrscheinlich.

Aussichten:
Im Norden einzelne Gewitter, im Küstenumfeld in Böen vereinzelt stürmischer Wind. Heute im Norden wolkig bis stark bewölkt und gebietsweise Schauer, vereinzelt auch kurze Gewitter. Nach Süden hin heiter bis wolkig und überwiegend trocken, nur an den Alpen geringe Schauerneigung. Höchstwerte um 18 Grad im Nordwesten und bis zu 26 Grad im Südosten. Schwacher bis mäßiger, im äußersten Norden auch frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind. In der Nacht zum Montag Bewölkungsrückgang und rasch abklingende Schauer. Später von Westen erneuter Bewölkungsaufzug. Tiefsttemperaturen zwischen 13 und 6 Grad, in den Mittelgebirgen stellenweise noch etwas frischer.

Am Montag anfangs meist heiter bis wolkig, im Tagesverlauf aus Westen weiter zunehmende Bewölkung, in der Südosthälfte teils noch bis zum Abend viel Sonnenschein. Zunächst verbreitet trocken, am Nachmittag und Abend in der Westhälfte und an den Alpen einzelne teils kräftige Gewitter. Abends von Westen aufziehender Regen. Erwärmung auf 20 bis 25 Grad in der Nordwesthälfte und 24 bis 28 Grad in der Südosthälfte. Schwacher bis mäßiger Wind um Süd. In der Nacht zum Dienstag meist stark bewölkt und von West nach Ost durchziehender schauerartig verstärkter, teils gewittriger Regen. Tiefstwerte 16 bis 7 Grad.

Am Dienstag wechselnd bewölkt, dabei zeit- und gebietsweise Schauer oder schauerartiger Regen. Bevorzugt im Nordwesten einzelne Gewitter. Südlich der Donau teils länger anhaltender und schauerartig verstärkter Regen möglich. Im Osten nochmals Höchstwerte bis 22 Grad, sonst mit 15 bis 20 Grad wieder spürbar kühler. Mäßiger, teils stark böiger Westwind, bei Gewittern stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Mittwoch südlich der Donau gebietsweise Regen, im Nordseeumfeld Schauer und einzelne Gewitter. Sonst abklingende Niederschläge und teils auflockernde Bewölkung. Abkühlung auf 11 bis 5 Grad.

Am Mittwoch wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf wiederholt Schauer und kurze Gewitter. Höchstwerte zwischen 15 bis 21 Grad. Mäßiger und bei Schauern und Gewittern mitunter stark böiger Wind aus West bis Südwest. In der Nacht zum Donnerstag an den Küsten und anfangs am Alpenrand weitere Schauer, sonst abklingende Niederschläge und Auflockerungen. Tiefstwerte 10 bis 5 Grad.

Quelle: dwd.de

Bft = Beaufort(skala) - Ausspr.: Bufor

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Meteorologie FAQ    A-Z


  • Gewitter bilden sich, wenn starke Sonneneinstrahlung Wasser verdunsten lässt und eine große Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt: Eine Gewitterwolke entsteht. Durch den Auftrieb der warmen Luft werden die Wassertröpfchen in der Wolke weit nach oben gewirbelt. Die Tropfen reiben aneinander und laden sich dadurch elektrisch auf. Vermutlich sammelt sich die positive Ladung im oberen Teil der Wolke, die negative Ladung im unteren Teil. So baut sich eine immer größere Spannung auf (100 Millionen Volt), die sich schließlich in einem Blitz entlädt. Dabei fließt elektrischer Strom (mehrere 100.000 Ampere). Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitz mit einem gewaltigen Knall aus, ähnlich einer Explosion. Dieses laute Krachen bezeichnen wir als Donner.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Feuchtigkeit.
  • Messmethoden: Das Blitzortungssystem besteht aus einem Sensoren-Netzwerk, welches die elektromagnetische Strahlung misst, die Blitze aussenden. Aus diesen Daten werden der exakte Entladungsort und die Stärke, Polarität und weitere Parameter von Blitzen berechnet. Das Ergebnis sind detaillierte und präzise Blitzdaten.
  • Quelle: pixabay.com


    Donner Audiodatei

  • Mit Luftdruck wird der von der Masse der Luft unter der Wirkung der Erdanziehung ausgeübte Druck bezeichnet. Er ist definiert als das Gewicht der Luftsäule pro Flächeneinheit vom Erdboden bis zur äußeren Grenze der Atmosphäre.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Höhe.
  • Messmethoden: Dosenbarometer (am gebräuchlichsten), Flüssigkeitsbarometer und elektronische Sensoren.
  • Angaben in Hektopascal (hPa) - 1 hPa = 1 mbar | Der mittlere Luftdruck beträgt in Meereshöhe 1013,25 hPa.
  • Tiefdruck bis 1013 hPa | Hochdruck > 1013 hPa.
  • Gesundheit: Wetterfühlige Menschen leiden bei Tiefdruck u.a. unter Herz-Kreislaufbeschwerden, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit u.s.w.
  • Eine Isobar ist eine Linie auf einer Wetterkarte, die Orte mit gleichem Luftdruck verbindet. Sie hilft, Hoch- und Tiefdruckgebiete zu identifizieren und das Wettergeschehen zu verstehen. Isobaren werden in meteorologischen Wetterkarten verwendet, um den Luftdruckverlauf darzustellen.
  • Isobarenkarte - Die schwarzen Linien kennzeichnen Gebiete mit gleichem Luftdruck.
    Quelle: weltderphysik.de
  • Die Luftfeuchtigkeit oder Luftfeuchte ist der Masseanteil des gasförmigen Wasserdampfs in Luft. In der Luft schwebendes flüssiges Wasser (Regen, Nebel, Schnee) werden der Luftfeuchtigkeit nicht zugerechnet. In Abhängigkeit von Temperatur und Druck kann ein gegebenes Luftvolumen nur eine gewisse Höchstmenge Wasserdampf enthalten. Die relative Luftfeuchtigkeit (rF) beträgt dann 100 %.
    Die absolute Luftfeuchte (pw) ist die tatsächliche Menge Wasser im Luftvolumen.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur.
  • Messmethoden: Absorptionshygrometer (am gebräuchlichsten), Sensoren, u.v.a.
  • Angaben in Prozent (%) für relative Luftfeuchte rF.
  • Angaben in Gramm pro Kubikmeter (g/m3) für absolute Luftfeuchte pw.
  • Temperatur der bodennahen Atmosphäre. Gemessen wird freistehend im Schatten in 2m Höhe.
  • Messmethoden: Ausdehnungsthermometer (Alkohol oder Quecksilber). Elektronische Messfühler (Thermoelemente).
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Die Luft hat in bodennahen Schichten der Atmosphäre folgende Zusammensetzung:
    78,08% Stickstoff (N2)
    20,94% Sauerstoff (O2)
    0,93% Argon (Ar)
    0,04% Kohlenstoffdioxid (CO2)

    Sowie:
    Wasserdampf, dessen Gehalt in der Atmosphäre zeitlich sowie regional schwankt und im Mittel 0,4 % beträgt,
    Staubpartikel,
    Aerosole (kleine, in der Luft schwebende feste und flüssige Partikel),
    Schwefel- und Stickstoffverbindungen,
    flüchtige organische Verbindungen (VOC),
    Ozon (Sekundärprodukt, regionale und zeitliche Unterschiede),
    in der Atmosphäre erzeugte Radikale.
  • Beeinflussung durch: Höhe, natürlicher und zivilisationsbedingter Klimawandel.
  • Nebel besteht aus kondensiertem Wasserdampf in der bodennahen Luftschicht. Die dabei in der Luft schwebenden, gewöhnlich mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen verringern die Sichtweite in Bodennähe.
  • Nebel kann sich bei Abkühlung unter den Taupunkt, bei Zunahme des Wasserdampfes durch Verdunstung und /oder Mischung von feuchtwarmer mit kalter Luft bilden. Auch eine Kombination dieser Prozesse ist möglich.
  • Die Bezeichnung Nebel wird gewöhnlich dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung (100%) liegt.
  • Unter dem Begriff "Niederschlag" versteht man in der Meteorologie die Ausscheidung von Wasser aus der Atmosphäre im flüssigen und/oder festen Aggregatzustand, die man am Erdboden messen oder beobachten kann.
  • Messmethoden: Niederschlagsmesser (Ombrometer). Dabei wird eine Niederschlagsmenge über einen definierten Zeitraum erfasst.
  • Angaben in Millimeter (mm) meteorologisch korrekt oder Liter pro Quadratmeter (L/m2) landläufig. 1 mm = 1 L/m2.
  • Als Taupunkt bezeichnet man die Temperatur von feuchter Luft, die unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann.
  • Messmethoden: Taupunktspiegelhygrometer
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Unter Windgeschwindigkeit ist die horizontale Verlagerungsgeschwindigkeit der Luftteilchen zu verstehen. Da die Windgeschwindigkeit sowie die Windrichtung von der Beschaffenheit der Bodenoberfläche beeinflusst werden kann, wird sie gewöhnlich in 10 m Höhe über dem Boden gemessen und berechnet.
  • Beeinflussung durch: Umgebung.
  • Messmethoden: Anemometer (am gebräuchlichsten).
  • Angaben in Kilometer pro Stunde (km/h), nautische Knoten (kn) [1 kn = 1,852 km/h] , Meter pro Sekunde (m/s) [1 m/s = 3,6 km/h].
  • Als Windstärke bezeichnet man den anhand der Auswirkungen des Windes auf die Wasseroberfläche oder auf Objekte an Land geschätzten Stärkewert. In der international vereinbarten 13-teiligen Beaufort-Skala sind jedem Stärkewert Windgeschwindigkeitsbereiche zugeordnet.