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Wetter- und Klimadaten
Funkwetter-Bericht
Siegerland und Bundesweit

Wetterdatenquelle: https://wetterlabs.de/wetter_siegen/5_tage/

Wetter Siegerland und Nachbargebiete aktuell

Weather Data Source: wetter in Siegen

Wetterbericht vom: 08.02.2026 10:39 Uhr

In der Nacht bis zum Mittag kann Nebel oder Hochnebel auftreten. Der Nebel lockert zum Nachmittag stellenweise etwas auf, aber es bleibt meistens bewölkt. Die Wolken verdecken ganztags die Sonne. Die Temperaturen steigen auf einen Tageshöchstwert um 5 °C. In der Nacht und während des Tages weht eine leichte Brise (7 bis 12 km/h). Der Wind kommt nachts aus Osten und tagsüber aus Süd-Ost. Die Wettervorhersage in Siegen für Sonntag ist sehr stabil und es wird eine hohe Treffsicherheit angenommen.

Quelle: meteoblue.com


Wetter in Gosenbach vom: 08.02.2026 10:39 Uhr

Blick in Richtung Südwest auf die Höhen des Giebelwaldes.
Locator: JO30XU - Höhe: 364m üNHN
Temperatur: 3,0°C | Luftdruck: 1010,58 mbar | rel. Luftfeuchte: 99% | abs. Luftfeuchte: 5,89 g/m3
Foto: DO1EME

Wetter Deutschland aktuell

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Wetterbericht vom: 08.02.2026 10:39 Uhr

Ein Hoch über Nordeuropa lenkt weiterhin kalte Luftmassen in den Norden und Osten Deutschlands. Der Rest des Vorhersageraums wird mit feuchter und milder Atlantikluft versorgt.

GLÄTTE/GLATTEIS: Heute im Nordosten und Osten noch geringer Schneefall oder Sprühregen, lokal auch mit Glatteisgefahr. Im Tagesverlauf aber nachlassender Niederschlag. In der Nacht zu Montag strichweise im Nordosten geringer Schneefall oder Sprühregen möglich. Lokal Glättegefahr durch Reif oder gefrierende Nässe.

FROST: Heute tagsüber im Nordosten Deutschlands örtlich leichter Dauerfrost nicht ausgeschlossen. In der Nacht zu Montag, abgesehen von den tieferen Lagen im Westen, Nordwesten und Süden, erneut verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -3 Grad.

NEBEL: Heute tagsüber vor allem im Bergland, teils aber auch in tieferen Lagen anhaltender Nebel, teils mit Sichtweiten unter 150 m.

WIND: Heute über der See etwas auffrischender Wind aus Ost bis Südost. In exponierten Lagen Rügens sowie auf Helgoland einzelne steife Böen um 55 km/h (7 Bft) nicht ausgeschlossen. Heute meist trüb, stellenweise dichter Nebel. Sonne nur im Westen und an den Alpen. Im Osten und Nordosten Glätte durch Schnee oder gefrierender Regen. Am Montag kaum Änderung. Heute bevorzugt in den Hochlagen im Westen, Südwesten und am Alpenrand Auflockerungen, sonst meist stark bewölkt oder neblig-trüb. Im Nordosten und Osten etwas Sprühregen oder Schneegriesel und streckenweise Glätte. Im Westen und Süden Temperaturanstieg auf 6 bis 11 Grad, sonst meist 0 bis 5 Grad. Schwacher, im Norden mäßiger Wind um Ost mit einzelnen steifen Böen an der See. In der Nacht zum Montag meist stark bewölkt oder hochnebelartig bedeckt, stellenweise dichter Nebel. Im Osten weiterhin örtlich etwas Schneegriesel. Im Westen abseits des Berglandes weitgehend frostfrei, sonst Tiefstwerte von 0 bis -3 Grad. Am Montag aus dichter Bewölkung oder Nebel/Hochnebel vereinzelt etwas Sprühregen, im Nordosten und Osten auch Schneegriesel. Am Nordrand der westlichen Mittelgebirge sowie in Höhenlagen im Südwesten und an den Alpen Auflockerungen. Im Nordosten leichter Dauerfrost um -1 Grad, sonst meist 1 bis 5 Grad, im Westen und Südwesten in tieferen Lagen bis 9 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Ost, an der See teils böig auffrischend. In der Nacht zum Dienstag im Westen in höheren Lagen, sowie am Nordrand der Alpen und westlichen Mittelgebirge teils aufgelockert, sonst meist stark bewölkt, gebietsweise Nebel. Vereinzelt geringer Sprühregen oder Schneegriesel mit entsprechender Glätte. Ganz im Westen 3 bis 0 Grad, sonst meist frostig bis -3 Grad. Am Dienstag im Südwesten stark bewölkt und gegen Mittag aufkommender Regen, am Nachmittag bis an den Untermain und die Mosel ausbreitend. Sonst nach teils zögerlicher Auflösung von Nebel und Hochnebel Wechsel aus Wolken und etwas Sonne, weitgehend niederschlagsfrei. Höchstwerte von Nordost nach Südwest 0 bis 10 Grad. Schwacher, im Westen teils mäßiger Wind aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Mittwoch etwa bis zur Elbe ausgreifender Regen, in der östlichen Mitte teils gefrierend mit erhöhter Glättegefahr. Nordöstlich der Elbe wahrscheinlich noch meist niederschlagsfrei. Tiefstwerte in der Westhälfte 6 bis 2, sonst +2 bis -3 Grad. Am Mittwoch meist bedeckt und regnerisch. Im Südwesten teils Dauerregen. Im äußersten Norden sowie im Nordosten anfangs noch gefrierender Regen oder Schnee, dabei Glatteis. In diesen Gebieten noch nasskalt mit 1 bis 4 Grad. Sonst Temperaturanstieg auf 5 bis 10, in Rheinnähe und im Alpenvorland 10 bis 14 Grad. Im Norden und Osten mäßiger Südostwind, an den Küsten exponiert mit stürmischen Böen. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, dort in höheren Lagen mit Sturmböen oder schweren Sturmböen. In der Nacht zum Donnerstag weiterer Regen, in Ostseenähe und in Vorpommern Schnee oder Schneeregen möglich, dabei Glättegefahr. Im Norden und Osten +2 bis -1 Grad, sonst frostfrei bei 7 bis 2 Grad.

Quelle: dwd.de

Bft = Beaufort(skala) - Ausspr.: Bufor

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Meteorologie FAQ    A-Z


  • Gewitter bilden sich, wenn starke Sonneneinstrahlung Wasser verdunsten lässt und eine große Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt: Eine Gewitterwolke entsteht. Durch den Auftrieb der warmen Luft werden die Wassertröpfchen in der Wolke weit nach oben gewirbelt. Die Tropfen reiben aneinander und laden sich dadurch elektrisch auf. Vermutlich sammelt sich die positive Ladung im oberen Teil der Wolke, die negative Ladung im unteren Teil. So baut sich eine immer größere Spannung auf (100 Millionen Volt), die sich schließlich in einem Blitz entlädt. Dabei fließt elektrischer Strom (mehrere 100.000 Ampere). Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitz mit einem gewaltigen Knall aus, ähnlich einer Explosion. Dieses laute Krachen bezeichnen wir als Donner.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Feuchtigkeit.
  • Messmethoden: Das Blitzortungssystem besteht aus einem Sensoren-Netzwerk, welches die elektromagnetische Strahlung misst, die Blitze aussenden. Aus diesen Daten werden der exakte Entladungsort und die Stärke, Polarität und weitere Parameter von Blitzen berechnet. Das Ergebnis sind detaillierte und präzise Blitzdaten.
  • Quelle: pixabay.com


    Donner Audiodatei

  • Mit Luftdruck wird der von der Masse der Luft unter der Wirkung der Erdanziehung ausgeübte Druck bezeichnet. Er ist definiert als das Gewicht der Luftsäule pro Flächeneinheit vom Erdboden bis zur äußeren Grenze der Atmosphäre.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur, Wind und Höhe.
  • Messmethoden: Dosenbarometer (am gebräuchlichsten), Flüssigkeitsbarometer und elektronische Sensoren.
  • Angaben in Hektopascal (hPa) - 1 hPa = 1 mbar | Der mittlere Luftdruck beträgt in Meereshöhe 1013,25 hPa.
  • Tiefdruck bis 1013 hPa | Hochdruck > 1013 hPa.
  • Gesundheit: Wetterfühlige Menschen leiden bei Tiefdruck u.a. unter Herz-Kreislaufbeschwerden, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit u.s.w.
  • Eine Isobar ist eine Linie auf einer Wetterkarte, die Orte mit gleichem Luftdruck verbindet. Sie hilft, Hoch- und Tiefdruckgebiete zu identifizieren und das Wettergeschehen zu verstehen. Isobaren werden in meteorologischen Wetterkarten verwendet, um den Luftdruckverlauf darzustellen.
  • Isobarenkarte - Die schwarzen Linien kennzeichnen Gebiete mit gleichem Luftdruck.
    Quelle: weltderphysik.de
  • Die Luftfeuchtigkeit oder Luftfeuchte ist der Masseanteil des gasförmigen Wasserdampfs in Luft. In der Luft schwebendes flüssiges Wasser (Regen, Nebel, Schnee) werden der Luftfeuchtigkeit nicht zugerechnet. In Abhängigkeit von Temperatur und Druck kann ein gegebenes Luftvolumen nur eine gewisse Höchstmenge Wasserdampf enthalten. Die relative Luftfeuchtigkeit (rF) beträgt dann 100 %.
    Die absolute Luftfeuchte (pw) ist die tatsächliche Menge Wasser im Luftvolumen.
  • Beeinflussung durch: Lufttemperatur.
  • Messmethoden: Absorptionshygrometer (am gebräuchlichsten), Sensoren, u.v.a.
  • Angaben in Prozent (%) für relative Luftfeuchte rF.
  • Angaben in Gramm pro Kubikmeter (g/m3) für absolute Luftfeuchte pw.
  • Temperatur der bodennahen Atmosphäre. Gemessen wird freistehend im Schatten in 2m Höhe.
  • Messmethoden: Ausdehnungsthermometer (Alkohol oder Quecksilber). Elektronische Messfühler (Thermoelemente).
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Die Luft hat in bodennahen Schichten der Atmosphäre folgende Zusammensetzung:
    78,08% Stickstoff (N2)
    20,94% Sauerstoff (O2)
    0,93% Argon (Ar)
    0,04% Kohlenstoffdioxid (CO2)

    Sowie:
    Wasserdampf, dessen Gehalt in der Atmosphäre zeitlich sowie regional schwankt und im Mittel 0,4 % beträgt,
    Staubpartikel,
    Aerosole (kleine, in der Luft schwebende feste und flüssige Partikel),
    Schwefel- und Stickstoffverbindungen,
    flüchtige organische Verbindungen (VOC),
    Ozon (Sekundärprodukt, regionale und zeitliche Unterschiede),
    in der Atmosphäre erzeugte Radikale.
  • Beeinflussung durch: Höhe, natürlicher und zivilisationsbedingter Klimawandel.
  • Nebel besteht aus kondensiertem Wasserdampf in der bodennahen Luftschicht. Die dabei in der Luft schwebenden, gewöhnlich mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen verringern die Sichtweite in Bodennähe.
  • Nebel kann sich bei Abkühlung unter den Taupunkt, bei Zunahme des Wasserdampfes durch Verdunstung und /oder Mischung von feuchtwarmer mit kalter Luft bilden. Auch eine Kombination dieser Prozesse ist möglich.
  • Die Bezeichnung Nebel wird gewöhnlich dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung (100%) liegt.
  • Unter dem Begriff "Niederschlag" versteht man in der Meteorologie die Ausscheidung von Wasser aus der Atmosphäre im flüssigen und/oder festen Aggregatzustand, die man am Erdboden messen oder beobachten kann.
  • Messmethoden: Niederschlagsmesser (Ombrometer). Dabei wird eine Niederschlagsmenge über einen definierten Zeitraum erfasst.
  • Angaben in Millimeter (mm) meteorologisch korrekt oder Liter pro Quadratmeter (L/m2) landläufig. 1 mm = 1 L/m2.
  • Als Taupunkt bezeichnet man die Temperatur von feuchter Luft, die unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann.
  • Messmethoden: Taupunktspiegelhygrometer
  • Angaben in Grad Celcius (°C) | Kelvin (K) = [°C + 273,15]  | Grad Fahrenheit (°F) = [(°C x 1,8) + 32]
  • Unter Windgeschwindigkeit ist die horizontale Verlagerungsgeschwindigkeit der Luftteilchen zu verstehen. Da die Windgeschwindigkeit sowie die Windrichtung von der Beschaffenheit der Bodenoberfläche beeinflusst werden kann, wird sie gewöhnlich in 10 m Höhe über dem Boden gemessen und berechnet.
  • Beeinflussung durch: Umgebung.
  • Messmethoden: Anemometer (am gebräuchlichsten).
  • Angaben in Kilometer pro Stunde (km/h), nautische Knoten (kn) [1 kn = 1,852 km/h] , Meter pro Sekunde (m/s) [1 m/s = 3,6 km/h].
  • Als Windstärke bezeichnet man den anhand der Auswirkungen des Windes auf die Wasseroberfläche oder auf Objekte an Land geschätzten Stärkewert. In der international vereinbarten 13-teiligen Beaufort-Skala sind jedem Stärkewert Windgeschwindigkeitsbereiche zugeordnet.